ADFC-RadReiseRegionen

Wie bei den Qualitätsradrouten schaut der ADFC bei den RadReiseRegionen aus Sicht des Radfahrers auf das Angebot. Dabei steht der Regio-Radler, also der Radfahrer, der vornehmlich an einem Ort übernachtet und dann die Region erkundet, im Fokus. Anders als für Etappenfahrer sind für Regio-Radfahrer abwechslungsreiche Routen- und Themenangebote besonders wichtig.

Der Übernachtungsort, beispielsweise, benötigt eine bestimmte touristische Infrastruktur: Nicht jeder Gast reist mit dem Rad an, daher sollte es Möglichkeiten geben, Räder zu mieten. Infotafeln oder Informationsstellen sollten vorhanden sein, ebenso ein Übernachtungsangebot in unterschiedlichen Kategorien.

Regionen, die sich für die Zertifizierung interessieren, müssen einige Voraussetzungen bereits erfüllen: Die Region muss einheitlich ausgeschildert sein und sich als touristisches Reiseziel klar abgrenzen lassen.

Außerdem sollte ein Radwegenetz von mindestens zehn vermarkteten regionalen Radrouten vorhanden sein, denn über diese sollen die Touristen die gesamte Region erschließen können.

Das Wegenetz muss in Karten, Flyern oder Broschüren dargestellt sein. Zudem spielt das Qualitätsmanagement eine wichtige Rolle: Für Routen wie Regionen fordert der ADFC zentrale Ansprechpartner, die Infrastruktur und Schwachstellen kennen. Für die Ansprechpartner bietet der Verband Schulungen an, um ihnen Kriterien sowie Ansprüche und Wünsche von Radtouristen zu vermitteln.

Nähere Information finden Sie unter: https://www.adfc.de/artikel/adfc-radreiseregionen